Monster-Stau auf Tauernautobahn

Kärnten

Monster-Stau auf Tauernautobahn

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Ein Lkw touchierte die Leitschiene. Die A10 musste Richtung Süden gesperrt werden.

Die Tauernautobahn A10 ist am Samstag in der Früh nach einem Lkw-Unfall in Fahrtrichtung Süden gesperrt worden. Gegen 6.30 Uhr war zwischen Spittal und Feistritz ein Sattelschlepper gegen die Leitschiene geprallt. Der Urlauberreiseverkehr ist dadurch empfindlich beeinträchtigt. Es bildete sich insgesamt ein 30 Kilometer langer Stau. Zeitverlust: Mindestens zwei Stunden. Auch nach Aufhebung der Sperre gibt es derzeit noch Behinderungen. Laut ÖAMTC wird der Verkehr vor der Mautstelle in St. Michael im Lungau ebenso blockweise abgefertigt wie vor der Einhausung Trebesing und vor dem Wolfsbergtunnel.



Wie der ÖAMTC berichtet, war zuerst eine Fahrspur blockiert, gegen 8.00 Uhr wurde die A10 für die Bergungsarbeiten in Richtung Villach komplett gesperrt. Der Reiseverkehr wurde bei Spittal-Ost auf die Drautal-Bundesstraße B100 abgeleitet. Es bildete sich rasch ein Rückstau von fast zwanzig Kilometern.

Unfallhergang
Ein 41-jähriger Rumäne war mit seinem Sattelzug zu schnell unterwegs: Bei Paternion geriet er ins Schleudern und touchierte die Leitscheine. In weiterer Folge kam der Sattelzug im 90 Grad Winkel zum Stehen und versperrte den Pannenstreifen, eine Fahrspur sowie teilweise auch die Überholspur. Zudem schlug einer der Dieseltanks leck. Die Feuerwehr St. Peter wurde hinzugezogen.
 

In Tirol gibt es nach einem Frontal-Crash eine Tunnelsperre. Alle Infos dazu hier >>>

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