Bandenkrieg nach Kirchtag

Am Bahnhof Villach

Bandenkrieg nach Kirchtag

Am Eröffnungsabend des Villacher Kirchtags ging es am Hauptbahnhof rund.

Kärnten. Laut ersten Er­hebungen der Polizei griffen sieben bis zehn afghanische Staatsbürger, die allesamt in Asyleinrichtungen in Villach wohnhaft sind, sieben weitere Männer an. Bei den Gegnern soll es sich um Tschetschenen, die teils schon die österreichische Staatsbürgerschaft haben, handeln.

Motiv: möglicherweise der von ihren Vätern übernommene, aus der Heimat mitgenommene ethnische Konflikt – oder einfach der viele Alkohol, der geflossen sein dürfte.

Die Angreifer gingen mit Holzstöcken, Gürteln und Glasflaschen auf ihre Kontrahenten los. Beim Auto eines der Attackierten wurde die Heckscheibe eingeschlagen. Ein 14-jähriger Tschetschene und ein 21-jähriger Kumpel von ihm wurden verletzt und ins Landeskrankenhaus Villach eingeliefert. Die Afghanen flüchteten noch vor ­Eintreffen der Polizei, sieben von ihnen konnten noch in der Nacht von der Polizei gefunden und von einem Opfer identifiziert werden. Alle Beteiligten an der Massenschlägerei werden nach Abschluss der Erhebungen bei der Staatsanwaltschaft Klagenfurt angezeigt.

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