Klagenfurt: Wütende Proteste nach Attacke auf Jugendliche

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Klagenfurt: Wütende Proteste nach Attacke auf Jugendliche

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Teilnehmer einer unangemeldeten Demo zündeten Knallkörper und verteilten Flugblätter. 

Nachdem Anfang der Woche drei Jugendliche in Klagenfurt von einer Gruppe attackiert und ausgeraubt worden waren, hat die Polizei nun die Täter ausgeforscht. Es handelt sich bei ihnen um zehn Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren. Sie hatten ihre Opfer eingekreist, sie bedroht, ihnen Geld abgenommen und auch geschlagen, anschließend wurden die drei gezwungen, sich hinzuknien, was auf Video festgehalten wurde. Die zehn Jugendlichen werden angezeigt, teilte die Polizei mit.

Die Tat hatte sich am Montagabend ereignet. Die alarmierte Polizei traf am Tatort auf die drei Opfer (14, 16 und 17 Jahre alt), von denen zwei verletzt waren und ins Krankenhaus gebracht wurden. Die Täter waren mittlerweile geflüchtet, nach umfangreichen Ermittlungen wurden allerdings die zehn Jugendlichen ausgeforscht. Sie stammen aus Klagenfurt, Syrien, dem Irak, Afghanistan, Kroatien, Bosnien und Slowenien.

Unangemeldete Demo

Unterdessen kam es am Sonntag zu wütenden Protesten in der Kärntner Landeshauptstadt. Unbekannte haben am Gebäude, wo der Verein für Menschenrechte und das Bundesamt für Fremdenwesen untergebracht sind, ein Transparent mit dem Schriftzug „Bundesamt für Remigration“ abgebracht.

Die schwarz bekleideten Teilnehmer der unangemeldeten Demo forderten, dass „kulturfremde Personen zurück in ihr Ursprungsland geschickt werden sollen, um das Überleben der einheimischen Bevölkerung sicherzustellen.“ Die Demonstranten zündeten zudem Knallkörper und verteilten Flugblätter.
 

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