rabenkakadu

Streit artet aus

Kakadu muss vor Gericht vorfliegen

Es geht um 12.000 Euro: In Kärnten ist ein Vogelstreit entbrannt.

Ein sogenannter "Banks Rabenkakadu" beschäftigt das Landesgericht Klagenfurt. Ein Däne hatte den Hahn von einem Kärntner gekauft, dabei seien die Gesundheit und Eignung zu Zuchtzwecken zugesichert worden. Nun soll der Vogel aber unter chronischer Gicht leiden und schief fliegen, behauptet der Däne. Der Streitwert beträgt rund 12.000 Euro, teilte das Landesgericht in einer Aussendung mit. Bei der nächsten Verhandlung am 5. Juli soll der Kakadu dem Richter und einem Tierarzt seine Flugkünste vorführen.

Mängel aufgetreten
Der Kläger fordert nun die Rückabwicklung des Geschäftes, da er sich vom Kärntner betrogen fühlt. Der Villacher führt ins Treffen, dass die Mängel erst nach der Übergabe des Tieres aufgetreten seien. Die Vogelart ist in Australien beheimatet, wird aber auch gerne außerhalb seiner Heimat gezüchtet.

Nun müssen die Sachverständigen über den Streitfall entscheiden. Der Versuchsflug findet aus Platzgründen nicht im Landesgericht, sondern auf dem Klagenfurter Messegelände statt.

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