Mordversuchs-Prozess in Klagenfurt: 20 Jahre Haft für Täter

Nicht rechtskräftig

Mordversuchs-Prozess in Klagenfurt: 20 Jahre Haft für Täter

35-Jähriger bezeichnete Urteil als "lächerlich".

Wegen Mordversuchs an seiner Ehefrau ist am Montag ein 35 Jahre alter Bosnier am Landesgericht Klagenfurt von einem Geschworenengericht zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Der Mann, der seine Frau mit einem Messer attackiert und schwerst verletzt hatte, leugnete bis zuletzt die Tötungsabsicht, das Urteil bezeichnete er als "lächerlich". Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Die Geschworenen kamen zu dem Schluss, dass es sich bei der Attacke des Mannes auf seine Frau um einen vorsätzlichen Mordversuch gehandelt hatte, der 35-Jährige hatte sechs Stunden lang vor dem Wohnhaus der Frau auf sie gelauert, als sie zur Arbeit fahren wollte, fiel er über sie her, versetzte ihr insgesamt 13 Messerstiche und schlug ihr mit einem Betonziegel auf den Kopf. Sein Anwalt erbat nach dem Urteil drei Tage Bedenkzeit, der Staatsanwalt gab keine Erklärung ab.



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