WhatsApp-Gruppe von Schülern löst Amok-Alarm in NÖ aus

Mutter erstattete Anzeige

WhatsApp-Gruppe von Schülern löst Amok-Alarm in NÖ aus

Eine WhatsApp-Gruppe von Schülern hat einen Polizeieinsatz im Bezirk Sankt Pölten-Land ausgelöst. Bilder von Messern, Spielzeugwaffen und Sturmhauben sollen gepostet und in Verbindung mit einer Schule in der Region gebracht worden sein. Der Sachverhalt wurde der Staatsanwaltschaft St. Pölten angezeigt, teilte die Landespolizeidirektion Niederösterreich am Mittwochnachmittag mit.

Die Mutter eines 13-Jährigen, der die Schule im Bezirk St. Pölten-Land besucht, hatte am Dienstag bei der Polizeiinspektion Altlengbach die Anzeige erstattet, dass sie am Mobiltelefon ihres Sohnes auf die entsprechende WhatsApp-Gruppe gestoßen sei. Von den ermittelnden Beamten wurde je zwei strafunmündige und strafmündige Kinder zugeordnet. Die Gruppe dürfte am Dienstagnachmittag neu erstellt worden sein. "Dabei sollen Bilder von Messern, Spielzeugwaffen und Sturmhauben gepostet und in Verbindung mit der Schule gebracht worden sein", so die Polizei.

Über Anordnung der Staatsanwaltschaft St. Pölten wurden alle beteiligten Schüler im Beisein der Erziehungsberechtigten befragt. Nach deren Angaben dürften sie die Mitteilungen zu ihrem Spaß und zur eigenen Unterhaltung erstellt haben. Bei einem Strafmündigen wurden jedoch in der Schultasche ein Messer und eine Sturmhaube sichergestellt. Daraufhin wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen.

"Die Ermittlungen dauern an", sagte Polizeisprecher Johann Baumschlager zur APA. "Wir sind sensibilisiert und nehmen die Sache sehr ernst." Auch mit der Schule bestehe Kontakt hinsichtlich kriminalpolizeilicher Beratung.
 

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