Pilotprojekt in NÖ

Blutreserven und Medikamente kommen künftig per Drohne

Blutreserven und Medikamente kommen künftig per Drohne
© Getty
Blutproben und histologische Befunde sollen in Niederösterreich In naher Zukunft mit Drohnen transportiert werden.
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Durch den Einsatz von den Drohnen sollen zukünftig medizinische Güter wie beispielsweise Blutreserven, Blutproben, histologische Befunde oder auch Medikamente noch schneller zwischen den Kliniken und Pflegezentren der NÖ Landesgesundheitsagentur (LGA) transportiert werden. "Das bringt für alle Beteiligten enorme Vorteile – aber vor allem für die Patientinnen und Patienten", so Landesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP). Die ÖAMTC-Flugrettung arbeitet gemeinsam mit der Landesgesundheitsagentur, Notruf NÖ, ecoplus und dem Drohnenentwickler Apeleon aus Mödling an der konkreten Umsetzung dieser vielversprechenden Idee. Im kommenden Jahr sollen die ersten Testflüge für medizinische Transporte in Niederösterreich starten.

Blutreserven und Medikamente kommen künftig per Drohne
© NÖ LGA / Philipp Monihart

Drohnen-Transport soll Patientenversorgung verbessern

Geplant ist der Einsatz von Drohnen für unter anderem medizinische Güter, die in einer maximalen Entfernung von 100 Kilometer transportiert werden können. Dafür sind im Rahmen des Projekts "Medical Drone Service" drei Pilotkampagnen gemeinsam mit den Kooperationspartnern geplant. Das Projekt beinhaltet die gesamte Logistikkette sowie den Test einer Transportbox für medizinische Güter und die Entwicklung von Standardverfahren für Kommunikation und Koordination an gemeinsamen Landeplätzen.

Blutreserven und Medikamente kommen künftig per Drohne
© MedicalDrone

Neben dem UK St. Pölten ist zum Beispiel auch ein Landeplatz im LK Allentsteig geplant. "Der Transport medizinischer Prioritätsfracht mit elektrisch betriebenen Drohnen kann die Patientinnen- und Patientenversorgung erheblich verbessern und stellt eine sinnvolle Ergänzung zu unseren Notarzthubschraubern dar", so Benjamin Hetzendorfer von der ÖAMTC Flugrettung.

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