Hermann Nitsch

Gänserndorf

Einbruch bei Nitsch: 500.000 € Beute

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Am Samstag wurde Hermann Nitsch ausgeraubt. Die Täter sind auf der Flucht.

Schock im Schloss Prinzendorf: Beim berühmten Aktionskünster Hermann Nitsch wurde eingebrochen, sein Tresor aufgebrochen. Nitsch glaubt: „Da waren Insider am Werk“.

Die ganze Geschichte: Samstag, kurz vor Mitternacht. Der 74-jährige Maler kehrt von einer Veranstaltung zurück nach Hause in das Schloss im Weinviertel, dass er 1971 gekauft hat. Es dauert nicht lange und der Künstler entdeckt die Einbruchsspuren.

Täter ließen Bilder hängen, aber räumten Tresor leer
Er rennt quer durch das Schloss, die Bilder sind noch da, das Mobiliar steht auch noch. Aber sein Tresor ist leer – der schwere Metallkasten ist aufgebrochen worden. Bargeld und Schmuck sind weg. Wie 
ÖSTERREICH aus Polizeikreisen erfuhr soll die Beute einen Wert von mindestens einer halben Million Euro haben. Nitsch selbst will das nicht bestätigen, sagt aber: „Das war mein ganzes Erspartes für das 6-Tage-Spiel.“ Seinem Kulturprogramm, das auch heuer im August stattfinden sollte.
Wie es damit weitergeht, darüber will Nitsch jetzt noch nicht nachdenken. „Mir wurde großes Leid angetan“, so der Künster im ÖSTERREICH-Gespräch.

Trotz Fahndung noch keine Spur von den Einbrechern
Nachdem bei der Polizei der Alarm eingegangen ist, kurz nach Mitternacht, wurde eine „dringende Fahndung“ nach den Tätern oder dem Täter herausgegeben. Die Suche nach den Tätern gestaltet sich jedoch schwierig, denn eine Überwachungskamera gibt es in dem knapp 300 Jahre alten Schloss nicht.

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