St. Pölten

Geldtransporter-Überfall scheitert - Täter flüchtig

Straßensperre auf Autobahn - Drei Autos wurden in Brand gesteckt.

Bei St. Pölten ist am Dienstag in den frühen Morgenstunden ein Überfall auf einen Geldtransporter gescheitert.

Der Geldtransporter, der in Richtung Wien unterwegs war, sollte wenige Minuten vor 3.00 Uhr offensichtlich durch eine Straßensperre mit dem Sattel-Lkw gestoppt werden, sagte LKA-Chef Franz Polzer. Dem Lenker, der mit einem Kollegen unterwegs war, sei es jedoch gelungen, das Hindernis reaktionsschnell zu umfahren und in der Folge die Polizei zu alarmieren.

Es sei davon auszugehen, dass die Täter mit Waffengewalt an den Inhalt des Geldtransporters gelangen wollten, so Polzer. Nach dem missglückten Coup steckten die Unbekannten unmittelbar an der Abfahrt zur S33 (Knoten St. Pölten) einen Kastenwagen in Brand. Zwei Pkw brannten bei der Ausfahrt Böheimkirchen der A1 einige Kilometer weiter ostwärts aus. Offensichtlich handelte es sich auch dabei um von den verhinderten Räubern verwendete Fahrzeuge.

Kriminaltechnische Untersuchungen begannen noch in den Nachtstunden. Die Fahrzeuge dürften gestohlen bzw. mit entwendeten Kennzeichen ausgestattet gewesen sein. Die Fahndung nach den offensichtlich mehreren Tätern blieb vorerst erfolglos. Laut ORF NÖ war die Auffahrt auf die S33 von der A1 aus Richtung Westen kommend mehrere Stunden gesperrt.

 

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