Porsche-Raser A1

34-Jähriger gegen Polizei

Porsche-Raser: Irrer Streit um 1 km/h

Ein irrer Streit um 1 km/h ist jetzt rund um die Wahnsinnsfahrt eines Unternehmers entbrannt.

 

Einer wird alle Aussagen des 34-Jährigen, der vergangene Woche mit seinem Porsche 911 GT3 für Schlagzeilen sorgte, besonders aufmerksam lesen: der Verkehrspsychologe, der darüber urteilen wird, ob und wann der Industriellensohn, Unternehmer und mittlerweile suspendierte Banker seinen abgenommenen Führerschein wiederbekommt.

Eine saftige Geldstrafe von mindestens 4.000 Euro für den Topspeed-Ritt auf der A1 ist ihm auf jeden Fall gewiss.

Die (von ihm alle autorisierten) Statements gegenüber ÖSTERREICH zeichnen jedenfalls das Bild eines PS-Freaks, der gerne auf die Regeln pfeift: „Mir macht das Spaß.“ „Es waren perfekte Bedingungen, 10 Grad, kein Verkehr, 23 Uhr am Abend, keine Lkws auf der Straße.“ Andere Lenker will er sogar mit der Lichthupe „gewarnt“ haben, dass er angeflogen kommt – und zwar mit 337 km/h, und nicht, wie die Polizei am 26. 9. in einer Presseaussendung verlautbarte, mit 338 km/h.

Diskretion

„337 km/h bitte, um präzise zu bleiben. Die 337 habe ich im Vertrauen den Polizisten erzählt, unter der Prämisse, dass wir diesen Vorfall diskret behandeln“, schreibt der Niederösterreicher per WhatsApp an ÖSTERREICH. „Leider haben sich die vier Polizisten nicht daran gehalten. Die Hand darauf eingeschlagen haben sie nämlich.“ Die Presse­abteilung der NÖ-Polizei schweigt zu den skurrilen Vorwürfen. (kor)

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