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Die junge Frau musste sich wegen Datenfälschung vor Gericht verantworten.

NÖ. Die 23-Jährige machte sich in der Corona-Leugner-Szene in St. Pölten rasch einen Namen: Sie fälschte von Juni bis Oktober 2021 mithilfe eines Bildbearbeitungsprogramms PCR-Tests für sich selber, Freunde und mehrere Personen, die sie gar nicht kannte. Am 16. Oktober wurde sie von der Polizei erwischt, die auf ihrem Handy noch zahlreiche gefälschte Testzertifikate entdeckte.

Geld. Der (übrigens arbeits­losen) Fälscherin wurde am Mittwoch am Landesgericht St. Pölten der Prozess gemacht. Die Staatsanwaltschaft warf ihr vor, 100 Tests gefälscht zu haben. Die Frau bekannte sich schuldig. Ihren Schätzungen zufolge fertigte sie aber ‚nur‘ 40 Fälschungen an. Geld habe sie dafür nicht erhalten. „Ich habe zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht geglaubt, dass es Corona gibt“, so die ungeimpfte 23-Jährige.

Sie wurde wegen Datenfälschung nicht rechtskräftig zu einer Geldstrafe von 800 Euro verurteilt. Vom Vorwurf der vorsätzlichen Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten wurde sie dagegen freigesprochen.

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