Tierquälerei: Herrl ließ Hund verhungern

Kadaver wird obduziert

Tierquälerei: Herrl ließ Hund verhungern

Als die Beamten die Türe aufbrachen, entdeckten sie den bereits stark verwesten Hund.

NÖ. Einen schrecklichen Fall von Tierquälerei deckten Polizei und eine Amtsärztin am Donnerstag in einem Haus in Deutsch-Brodersdorf (Bez. Baden) auf.

Der Hundehalter war bereits seit Längerem im Visier der Behörden, da es laut Anrainern immer wieder Probleme mit ihm gegeben haben soll. Nachbarn hatten den Tierbesitzer offenbar bereits mehrmals angezeigt, da er den Vierbeiner extrem vernachlässigt haben soll. Passanten, die das große Leid des Tieres bemerkten, hatten schon mehrfach Futter für den Hund auf das Grundstück gestellt.

Obduktion. Doch nicht einmal dieses dürfte der Besitzer seinem Jack-Russel-Mischling gegeben haben. Donnerstag wurde Gefahr in Verzug vermutet, worauf die Türe aufgebrochen wurde und die Polizei den bereits seit mehreren Tagen verendeten Hund stark verwest fand. Vom Besitzer fehlte jede Spur. Der Kadaver wurde beschlagnahmt und wird nun obduziert.

OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten