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Chemie-Explosion

23-jähriger Arbeiter außer Lebensgefahr

Der 23-jährige Arbeiter, der kurz vor Weihnachten bei einer Explosion auf dem Gelände der Agrolinz Melamine (AMI) schwer verletzt worden war, ist außer Lebensgefahr.

Das teilte das Linzer Unfall-Krankenhaus (UKH) am Mittwoch mit. Der Patient, der in künstlichen Tiefschlaf versetzt worden war, befindet sich derzeit in der Aufwachphase und ist daher noch nicht ansprechbar.

Dem Mann stehe noch "ein langer Behandlungsweg" bevor, erklärte der ärztliche Leiter Albert Kröpfl. Die "großen Operationen sind zwar erledigt und die Lebensgefahr gebannt", kleinere Eingriffe seien aber noch nötig. Auch die Rehabilitation werde viel Zeit in Anspruch nehmen.

Laugentanks explodiert
Bei der Explosion eines Laugentanks waren am 21. Dezember zwei Arbeiter ums Leben gekommen. Der 23-jährige Sicherungsposten wurde von Trümmern getroffen und erlitt schwere Verletzungen am Becken und an den Extremitäten. In einer zehnstündigen Marathon-Operation gelang es den Ärzten des UKH, ihm eine Beinamputation zu ersparen. Der Zustand des Patienten blieb allerdings lange Zeit kritisch.



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