Irre Verfolgungsjagd

Austro-Polizisten folgten Raser in Lamborghini bis nach Bayern

Die österreichischen Beamten stoppten den Luxus-Raser schließlich mitten in der Passauer Fußgängerzone.

Hier hatte es wohl jemand besonders eilig. Eine Polizeistreife aus Engelhartszell im Bezirk Schärding fuhr am Freitagabend wie üblich im Grenzgebiet auf der B130 Richtung Passau. Allerdings staunten die Beamten nicht schlecht, als plötzlich drei Sportwagen mit deutschem Kennzeichen an ihnen vorbeirasten und sie überholten. Und dann kam von hinten auch noch ein weiterer Raser im Luxus-Schlitten angerauscht und zog - offensichtlich mit überhöhter Geschwindigkeit - an dem österreichischen Streifenwagen vorbei.

Das konnten die Beamten freilich nicht ungestraft lassen und folgten dem knallgrünen Lamborghini mit Blaulicht und Folgetonhorn. Den deutschen Lenker mit Probehfahrtkennzeichen schien das alledings wenig zu interessieren. Anstatt anzuhalten, gab er noch mehr Gas und raste zwischenzeitlich gar mit 180 km/h über die deutsche Grenze Richtung Passau.

Aber die Austro-Polizisten gaben nicht auf und verfolgten den Luxus-Raser auch über die Grenze hinweg und suchten bei den Kollegen in Passau um Unterstützung an. Und am Ende waren die Gesetzeshüter erfolgreich. An einer Kreuzung hatte sein kleines Rennen mit der Exekutive dann ein Ende. Am Ludwigsplatz wurde der Lenker schließlich gestoppt.

Die irre Erklärung des Lamborghini-Rasers

Die Amtshandlung übernahmen dann die deutschen Polizisten. Angesprochen von den Beamten hatte der Lamborghini-Fahrer dann auch eine äußerst originelle Erklärung parat, warum er denn nicht angehalten habe. Er will die österreichische Polizei nicht als solche erkannt haben. Er habe demnach geglaubt, dass es sich bei der Streife um irgend so einen "Lustigen" mit Blaulicht am Auto handle. Auch den Folgetonhorn will er nicht gehört haben. Aber vor einem kann er nicht einmal mit seinem Lamborghini flüchten: der Anzeige, die nun folgt.

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