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Fall kurz vor Aufklärung

Amok-Drohung gegen Schule in OÖ: Verdächtiger ausgeforscht

Einen Tag nach der Drohung konnten die Ermittler einen Verdächtigen finden. Es soll sich um einen Schüler des Gymnasiums handeln.

OÖ. Besorgte Eltern alarmierten Donnerstagfrüh wegen mehreren Postings auf Instagram die Polizei:

Ein zunächst Unbekannter der das Internet-Profil in den frühen Donnerstagmorgenstunden unter dem Namen „BRG Wels Game“ erstellte,  kündigte darin einen Amoklauf im Bundesrealgymnasium Wallererstraße in Wels an. Auf den Fotos (siehe Screenshot oben) ist der Eingang zum Gymnasium und ein Maschinengewehr zu sehen. „Töte fünf Lehrer, ohne Schaden davonzutragen“, fantasiert der Ersteller, der sich „AlexBruhMoment“ nennt. Dann gebe es einen Pokal.

Mittlerweile wurde der Verdächtige ausgeforscht. Es handelt sich dabei um einen Schüler, wie es aus Ermittlerkreisen heißt. "Der Fall steht kurz vor der Aufklärung", hieß es am Freitagnachmittag gegenüber ÖSTERREICH. Der Instagram-Account wurde inzwischen wieder gelöscht. Doch die Drohungen gingen noch viel weiter. Auf einem Video ist ein Ausschnitt aus einem Ego-Shooter-Computerspiel zu sehen, in dem der Schütze mit gezogener Waffe auf die Schule zugeht.

Matura fand trotz Mega-Einsatz statt

In der Profil-Beschreibung stand, dass am 4. Juni ein „Live-Event“ stattfindet. „Verpasst es nicht, meine Kugeln werden es sicher nicht tun“, so der User.

Die Polizei und das Sondereinsatzkommando Cobra durchsuchten die gesamte Schule und evakuierten diese kurzfristig. Der Großteil der Schüler durfte nach Hause gehen, die Abschlussklassen blieben und schrieben wie geplant ihre Mathematikmatura.

Verdächtigem drohen bis zu drei Jahre Haft

Laut Polizeisprecher David Furtner sicherte die Exekutive das Gebäude von außen ab und fungierte als „Glücksbringer“ für die Maturanten. Schlimmstenfalls muss der Verdächtige wegen gefährlicher Drohung mit bis zu drei Jahren Haft rechnen. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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