Geschäftsleute haben Angst vor Demo

Ausschreitungen

Geschäftsleute haben Angst vor Demo

Mit äußerster Anspannung blicken sowohl die Unternehmer an der Landstraße als auch die Exekutive der Friedensdemo entgegen.

Die Linzer Polizei rüstet sich für den Ernstfall: Ein Großaufgebot an Beamten soll bei der Türken-Demonstration am Sonntag Ausschreitungen wie in Wien verhindern. Die Veranstalter rechnen mit bis zu 4.000 Teilnehmern bei der Veranstaltung „Frieden in der Heimat – Frieden auf der ganzen Welt“. Es könnten auch noch mehr werden.

Deeskalieren
Es ist eine Demo für den Frieden zwischen der Türkei und dem Irak. Doch nicht nur die Polizei befürchtet, dass die Kundgebung nicht friedlich bleiben könnte. Eine Demo mit Tausenden Teilnehmern ist für die Linzer Polizei eine große Herausforderung. Die Devise: „Im Vorfeld deeskalieren“, so Polizeidirektor Walter Widholm.

Unruhe
Auch Inhaber der Geschäfte entlang der Demo-Strecke vom Blumauerplatz über die Landstraße zum Hauptplatz äußern Bedenken, dass Anhänger der PKK Unruhe stiften könnten. Die Passage etwa rüstet sich mit zusätzlichen Sicherheitskräften. „Warum wird eine solche Veranstaltung überhaupt genehmigt?“, schimpft Boutique-Besitzerin Gaby Mandl.

Auch FPÖ und BZÖ forderten gestern ein Verbot solcher Kundgebungen. „Es ist unmöglich, dass in unserem Land für Probleme demonstriert wird, die uns nichts angehen“, so FPÖ-Landesparteichef Lutz Weinzinger.

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