70-Jähriger pendelte gefährlich über der tiefen Böschung
„Der Wagen hing bereits mit dem Hinterteil über die Straße“, sagt Feuerwehrchef Klaus Kerschhaggl. „Es hat nicht viel gefehlt, dann wäre er in die Tiefe gestürzt.“ Das verhinderten glücklicherweise die Einsatzkräfte bei einem filmreifen Einsatz.
Im Gleichgewicht
Ein 70-jähriger Autofahrer war in der Nacht auf
gestern bei Offenhausen (Bezirk Wels-Land) auf der schneebedeckten Straße
ins Schleudern gekommen. Der Wagen des Pensionisten brach aus, landete auf
der Seite und rutschte mit dem Heck über eine zehn Meter tiefe und steil
abfallende Böschung. Der vordere Teil blieb auf festem Grund und hielt das
Fahrzeug im Gleichgewicht.
Vorbeifahrende Lenker alarmierten die Einsatzkräfte, drei Feuerwehren aus der Umgebung rückten an. „Als wir ankamen, hing der Lenker schon leicht aus der Fahrertür“, so Kerschhaggl. „Ihm war nicht viel passiert, er hatte nur Schnittwunden im Gesicht.“ Doch er traute sich nicht, das Fahrzeug zu verlassen. Erst, als die Feuerwehrler das Auto mit Seilen sicherten, ließ sich der 70-Jährige aus dem Wagen holen. Er wurde ins Spital gebracht.