573 Jobs betroffen

Stiglechner meldet Insolvenz an

Ein geplanter Investoreneinstieg scheiterte zuletzt. 

Der Linzer Tankstellenbetreiber Stiglechner hat am Freitag wie erwartet Insolvenz angemeldet. Beim Landesgericht Linz wurden Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung sowohl für die Julius Stiglechner GmbH als auch für die Stiglechner Tankstellen GmbH eingebracht.

Insgesamt sind 573 Mitarbeiter und rund 300 Gläubiger betroffen. Die Konzernobergesellschaft betreibt 85 Tankstellen, teilweise verpachtet, und weist Passiva von 166 Millionen Euro aus. Bei der operativen Tochterfirma, die Shops, Waschstraßen und den Treibstoffverkauf führt, stehen 22 Millionen Euro Passiva im Raum. Als Gründe nennt das Unternehmen zu geringe Treibstoffmargen infolge der Ukraine-Krise sowie stark gestiegene Finanzierungskosten. Ein geplanter Investoren­einstieg scheiterte, trotz zuvor ausbezahlter Novemberlöhne und Weihnachtsgelder.

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