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Umfrage

Österreicher für 2007 optimistisch

Fast die Hälfte der Befragten glaubt, dass es "ein gutes Jahr" wird. An der Spitze der guten Vorsätze steht die Gesundheit.

Die Österreicher blicken laut einer Umfrage des Klagenfurter Humaninstituts mehrheitlich optimistisch in das Jahr 2007. An der Spitze der guten Vorsätze steht das Achten auf die Gesundheit. Die nach monatelanger Entführung wieder frei gekommene Natascha Kampusch war das prägende Medienereignis des abgelaufenen Jahres.

Das Humaninstitut hat österreichweit 730 Personen über deren Einschätzung des abgelaufenen Jahres und die Pläne für das Neue Jahr befragt. Die Stimmung für 2007 ist mehrheitlich positiv: 43 Prozent glauben, dass es "ein gutes Jahr" wird. 23 Prozent rechnen mit keinen Änderungen, 15 Prozent sind unsicher und 19 Prozent meinen: "Ich lasse mich überraschen."

Gute Vorsätze
Bei den guten Vorsätzen gaben 82 Prozent an, künftig gesünder leben zu wollen. Konkret betrifft dieser Vorsatz das Rauchen, eine Änderung des Essverhaltens und mehr Fitness im Alltag. Auch die Beziehungsqualität - sowohl privat als auch beruflich - liegt hoch im Kurs und an zweiter Stelle der Top-Zehn-Liste der guten Vorsätze. 80 Prozent der Österreicher möchten sie verbessern.

Auf den Plätzen drei und vier folgen die Persönlichkeitsbildung sowie die Verbesserung der beruflichen Chancen. Am Ende der Skala liegt die Mobilität. Lediglich 55 Prozent wollen 2007 unnotwendige Fahrten überdenken. Auch die technische Innovation steht nicht an der Spitze der Vorhaben für 2007. 58 Prozent wollen die technische Infrastruktur optimieren, das ist Platz neun der Top 10.

Traditionsbewusstsein
In der Umfrage gaben sich die Österreicher betont traditionsbewusst. Nur 36 Prozent der Befragten setzen auf Zukunftstrends, 47 Prozent hingegen vertrauen bewährten Traditionen. 17 Prozent beziehen beide Varianten in ihre Zukunftsgestaltung ein.

Mediale Top-Ereignisse
Der Fall Natascha Kampusch war für 92 Prozent der Befragten das prägende mediale Ereignis des Jahres 2006. Die junge Frau verdrängte damit die Fußball-WM auf Platz zwei, die 82 Prozent besonders in Erinnerung geblieben ist. Auch der Schüler-Amok in Emsdetten mit 81 Prozent und der Papstbesuch in Deutschland mit 79 Prozent waren Ereignisse, die den Österreichern im Gedächtnis blieben. Der Gerichtsprozess gegen Saddam Hussein (75 Prozent) und der Atomstreit mit den Iran (72 Prozent) lagen noch vor der Nationalratswahl im eigenen Land, die 67 Prozent der Befragten als prägendes Medienbild bezeichneten.



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