Olympia-Held
 unter Verdacht

Peter Seisenbacher

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Ermittlung wegen sexuellen Missbrauchs – es gilt die Unschuldsvermutung.

Diese Horrormeldung erschüttert nicht nur die Sportszene Österreichs: Olympia-Legende Peter Seisenbacher wird beschuldigt, als Trainer vor über zehn Jahren mehrere Mädchen in einem Wiener Judo-Center missbraucht zu haben, berichtet das Sportportal laola1.at

Staatsanwältin Nina Bussek bestätigt den schlimmen Verdacht gegenüber ÖSTERREICH: „Ja, es gibt Ermittlungen gegen Peter Seisenbacher, mehrere Personen wurden und werden einvernommen.“ Für ÖSTERREICH war Seisenbacher für eine Stellungnahme zu den schweren Vorwürfen gegen ihn nicht erreichbar – für ihn gilt die Unschuldsvermutung. Völlig offen ist auch, ob es überhaupt zu einem Prozess kommt.

Laut laola1.at soll er eiskalt seinen Promistatus ausgenützt haben, um mehrere junge Mädchen zu missbrauchen. Seine Opfer soll der zweifache Judo-Olympiasieger (1984 in Los Angeles und 1988 in Seoul) Anfang der 2000er-Jahre als Vereins-Trainer im Budo-Club im 3. Wiener Gemeindbezirk gefunden haben.

Alles nur ein Racheakt der Wiener Judo-Szene?
Offen bleibt: Handelt es sich bei den schrecklichen Vorwürfen nur um einen Racheakt gegen den Olympia-Star? Seisenbacher hatte immer seine Schwierigkeiten in Österreich, er arbeitete lieber im Ausland. Einem Trainer-Job in Georgien folgte bis Ende 2013 ein kurzes Engagement in Aserbaidschan. Aktuell soll Seisenbacher in Kalifornien arbeiten. Auch ein tätlicher Angriff gegen einen Wiener Judoka könnte hinter den Vorwürfen stecken. Sein Ruf dürfte aber aufs Gründlichste ruiniert sein …

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