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Schießerei

Polizisten in Wien beschossen

Ein 33-jähriger Mann rastete bei einer Personenkontrolle aus.

Im Zuge einer Personenkontrolle ist es am Donnerstagabend in der Nähe des Westbahnhofs in Wien zwischen einem 33-Jährigen und zwei Polizisten zu einem Schusswechsel gekommen. Der Mann feuerte aus einer Gaspistole auf die Beamten, die als Gegenwehr ebenfalls einen Schuss abgaben. Verletzt wurde niemand. Die Streife konnte den Flüchtenden, der auch ein Küchenmesser mit knapp 21 Zentimeter langer Klinge bei sich hatte, aufhalten und festnehmen.

Der 33-Jährige zog am Europaplatz in Rudolfsheim-Fünfhaus den täuschend echten Nachbau einer Walther P99 gegen 17.30 Uhr aus seiner Jacke, nachdem die Polizisten Zweifel an seinem Identitätsnachweis - einer Bankomatkarte, die nicht ihm gehören dürfte - geäußert hatten. Er zielte in Richtung der Beamten, gab einen Schuss ab und versuchte zu flüchten. Daraufhin schoss auch einer der Polizisten einmal, laut bisherigen Befragungen aber nicht auf den Mann. Die Einvernahme der schwer geschockten Beamten sei noch nicht abgeschlossen, hieß es dazu bei der Polizei am Freitag.

Warum sich der Mann aus dem Suchtgiftmilieu der routinemäßigen Personenkontrolle so massiv widersetzt hat, war ebenfalls noch nicht gänzlich geklärt. Er wurde in Untersuchungshaft genommen.



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