Skischule von Ex-ÖSV-Star abgebrannt

200.000 Euro Schaden

Skischule von Ex-ÖSV-Star abgebrannt

Mehr als 100 Feuerwehrleute standen im Einsatz, um den Flammen Herr zu werden.

Freitagvormittag kurz nach 10 Uhr heulten in Agsdorf in der Gemeinde Sankt Urban die Feuerwehrsirenen. Ein Wirtschaftsgebäude, das zum Anwesen des einstigen Skiweltmeisters Erik Schinegger (68) gehört, war plötzlich in Flammen aufgegangen. Mehr als 100 Feuerwehrleute standen in Einsatz.

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Skischule von Ex-ÖSV-Star abgebrannt

Inferno. Das Gebäude war unter anderem ein Lager für die Geräte und Utensilien der Kinderskischule, die Schinegger in seiner Heimatgemeinde betreibt. Sein Neffe hatte das Feuer kurz nach 10 Uhr bemerkt und Alarm geschlagen. „Ich saß gerade an meinem Schreibtisch im Büro, als ich plötzlich einen lauten Knall hörte“, schilderte die Skilegende im Gespräch mit ÖSTERREICH. Schinegger eilte sofort mit einigen Familienmitgliedern und Nachbarn zum Haus, konnte jedoch nur zusehen, wie das Gebäude ein Raub der Flammen wurde. „Da sich die Saison dem Ende zuneigt, hatten wir gerade erst alle Sachen eingelagert. Alle Geräte und Figuren, die wir für die Kinder zum Üben benutzten, sind jetzt hinüber. Auch ein BMW, den ich noch versuchte aus dem Gebäude zu fahren, wurde zerstört“, sagte er.

Schinegger ist als „Erika“ geboren und wurde 1966 Weltmeisterin im Abfahrtslauf der Damen. Erst später stellte sich heraus, das er ein Mann ist. Der Titel blieb ihm.



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