So wird Flüchtlingen Angst vor Krampus genommen

Aufregung

So wird Flüchtlingen Angst vor Krampus genommen

Den Flüchtlingen sollen die lokalen Bräuche nähergebracht werden.

Es ist wieder soweit. Wie jedes Jahr finden Anfang Dezember allerorts wieder die Krampus statt. Mit ihren kunstvoll geschnitzten Masken jagen viele der dunklen Gestalten selbst den hartgesottensten Betrachtern einen Schrecken ein. Das gilt vor allem für Flüchtlinge, schließlich ist ihnen diese Art der Tradition doch vollkommen fremd. Die Behörden warnen nun zu besonderer Rücksicht im Umgang mit Flüchtlingen.

Angst nehmen
In Osttirol wollte man jetzt den Flüchtlingen die Angst vor dem Krampus nehmen und den Flüchtlingen den Brauch näherbringen. „Klaubaufe (Anm. Krampusse) sind ein wichtiger Bestandteil unseres Brauchtums. Für Menschen, die das noch nie gesehen haben, ist das sicher furchteinflößend“, erklärt Bettina Huber, eine ehrenamtliche Mitarbeiterin der Aktion, gegenüber orf.at.

Die Aufregung um den Krampus hat es nun sogar in die internationalen Medien geschafft. Der britische Mirror – auch in England ist diese Tradition unbekannt – berichtet etwa, dass die österreichischen Behörden die Flüchtlinge beruhigen müssten. „Habt keine Angst vor Krampus, dem Kinder-stehlenden Weihnachts-Teufel.“

© Screenshot

Screenshot: Daily Mirror berichtet über Krampusläufe in Österreich

Absage in Kärnten
In Kärnten wählte man ein anderes Szenario. Hier wurde ein Krampuslauf vorsichtshalber bereits vor Wochen abgesagt.

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