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Klettersaison

Sommer fordert bereits 36 tote Bergsteiger

Viele flüchten vor der Hitze ins Gebirge. Tragisch: Bereits 36 Kletter-Tote.

Die diesjährige Klettersaison des Sommers forderte bereits eine enorme Anzahl an Menschenleben: 36 Kletterer verunglückten in Österreichs Bergen.

Erst vergangenes Wochenende starben vier Menschen bei Touren, darunter auch zwei erfahrene Bergsteiger. Der 28-jährige Bernhard H. war mit einem Kletterkollegen im Wilden Kaiser auf Tour. Als die erfahrenen Bergsteiger seilfrei vom Gipfel der Gamsflucht abstiegen, stürzte der Mann 250 Meter in den Tod.

Ebenfalls am Samstag starb ein Bergführer und Faktotum der Kletterer-Szene am Hohen Gjaidstein (OÖ): HTL-Lehrer Alfred R. stürzte vor den Augen seiner Frau 50 Meter in den Tod.

Die nächste Bergtragödie: Am Sonntag hörte ein Bergsteiger nahe dem Wildauersteig im Wilden Kaiser Schreie. Ein noch unbekannter Bergsteiger stürzte aus 200 Metern in die Tiefe.

Touristenansturm
Der Mann konnte von der Bergrettung nur mehr tot geborgen werden. Vor allem der enorme Steinschlag und der viele Altschnee, der im Hochgebirge liegt, sind ein hohes Risiko für Bergtouren. Die Leute rutschen schnell aus und können die Lage nicht immer richtig einschätzen, so Peter Veider von der Tiroler Bergrettung. Außerdem sieht Veider weitere Ursachen „in einem größer werdenden Touristenansturm auf die Berg- und Klettersteige und die ,lässiger‘ werdende Tourenvorbereitung bei der sich niemand mehr um die Wetterlage kümmert.“

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