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Entwarnung

Feuerbrand-Gefahr ist gebannt

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Die Gefahr von Feuerbrand im Obstbau ist gebannt. Vor allem die steirischen Bauern atmen auf.

Die Gefahr der Feuerbrandgefahr in heimischen Obstanlagen scheint gebannt. Wir die steirische Landwirtschaftskammer am Samstag bestätigte, werde man heuer in den steirischen Apfelkulturen - 5.700 Hektar oder 80 Prozent der österreichischen Produktion - aller Voraussicht nach ohne das umstrittene Antibiotikum Streptomycin auskommen. Bei Birnen wurde das Mittel nur auf etwas über fünf Hektar oder zwei Prozent der Flächen eingesetzt.

Die Zeit der Birnenblüte ist vorbei, in der kommenden Woche sind nur noch fünf bis sieben Prozent der Apfelbäume in Blüte, und dabei handelt es sich zur Hälfte um nicht tragende Jungpflanzen bzw. Anlagen in nördlichen Landesteilen. Damit blickt der Erwerbsobstbau, der 2007 schwer unter dem Feuerbrand zu leiden hatte und im Vorjahr durch den Einsatz von Streptomyzin mit Zertifizierungs- und Marketingproblemen zu kämpfen hatte, heuer auf ein gutes Jahr: Wie Anton Gangl, Präsident des Bundes-Obstbauverbandes, in einem ORF Steiermark-Interview sagte, rechneten die rund 1.300 Apfelbauern man mit einer Ernte von rund 200.000 Tonnen.

Ausschlaggebend war der günstige Witterungsverlauf: Zur Blütezeit waren die Temperaturen eher niedrig, deshalb konnte sich das Bakterium nicht entwickeln und in der Pflanze nicht aktiv werden. Auch die Prognosen für die kommenden Woche - es werden Temperaturen erwartet, die die Ausbreitung des Feuerbrandvirus nicht begünstigen - ließen laut Landwirtschaftskammer hoffen, dass es zu keiner Infektion komme. Ende kommender Woche sei dann die Blüte abgeschlossen und die Gefahr endgültig gebannt.

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