Irrer schneidet Haare ab

Bereits 30 Übergriffe

Irrer schneidet Haare ab

Der mysteriöse Haarabschneider lauerte dem Mädchen auf dem Schulweg auf.

Die Siebenjährige befand sich am Donnerstagmorgen mit ihrem neunjährigen Bruder in Bad Gleichenberg auf ihrem täglichen Weg in die Volksschule. Auf einmal sprach der Unbekannte die beiden Kinder mit den Worten an: „Darf ich euch begleiten?“

Zu diesem Zeitpunkt waren die Kinder noch ahnungslos. Der Mann begleitete sie in Richtung Ortszentrum. Auf Höhe der Kaiser-Franz-Josef-Straße 20, bei der dortigen Tourismus-Schule, geschah es dann. Der Haarabschneider holte plötzlich eine silberne Schere aus seiner Jacke und schlug blitzschnell zu.

Abgeschnitten. Er schnitt dem geschockten Mädchen einen Teil der zu einem Rossschwanz zusammengebundenen Haare ab und floh in Richtung Albrechtstraße.

Täter hatte drei Jahre 
lang Ruhe gegeben
Es war nicht der erst Vorfall: Schon seit den 90er-Jahren macht das „Haar-Phantom“ Feldbach, Deutschlandsberg und Graz unsicher. Insgesamt kam es bereits zu 30 Übergriffen. Vor drei Jahren hatte es in der Nähe die sechsjährige Lena getroffen. Es war die bislang letzte Attacke gewesen.

Phantombild. Das jüngste Opfer hat nun selbst ein Phantombild gezeichnet und es der Polizei gegeben. Personsbeschreibung: Der Irre ist 40 bis 50 Jahre alt, hat eine Teilglatze mit seitlich kurzem und grau meliertem Haar sowie einen Drei-Tage-Bart. Er war mit dunkler Jacke und schwarzer Wollhaube bekleidet.



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