Deutsche mit Turnschuhen gerieten auf Zugspitze in Bergnot

Bergrettung rückte aus

Deutsche mit Turnschuhen gerieten auf Zugspitze in Bergnot

Ein Pärchen machte sich mit unzureichender Ausrüstung auf zu einer Bergtour auf die Zugspitze (2.962m) und wurde eingeschneit.

Ein junges Pärchen (beide 20, er aus Olching, sie aus Dachau) wollten mit unzureichender Ausrüstung (der junge Mann in Turnschuhen) Deutschlands höchsten Berg, die Zugspitze (2.962m) besteigen. Die leichtsinnige Aktion brachte die beiden in Bergnot. Die Bergrettung Ehrwald musste ausrücken um das Pärchen in einer aufwendigen Aktion aus dem knietiefen Schnee retten.

Die beiden 20-Jährigen brachen am Montagmorgen um 10 Uhr nach einer Übernachtung auf der Wiener-Neustädter-Hütte (2.209 m) auf, obwohl das Wetter schlecht war, wie die deutsche Nachrichtenseite "Merkur" berichtet. Es schneite und ein heftiger Sturm wütete. Das Pärchen kam schließlich am Stopselzieher-Klettersteig auf rund 2.500 Meter Höhe nicht mehr weiter. Sie suchten in den Ruinen der Mittelstation der alten Zugspitzbahn Unterschlupf und riefen per Handy die Bergrettung.

Die Bergretter fanden die beiden in Schlafsäcken eingewickelt, unterkühlt und völlig apathisch vor. Sie wurden mit eigens gelegten Seilen zum Gipfel gebracht und um 18 Uhr mit der extra für die Rettunsgaktion eingeschalteten Tiroler Zugspitzbahn wieder ins Tal gebracht.



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