Gaffer-Deppen behinderten Einsatzkräfte

Todes-Crash

Gaffer-Deppen behinderten Einsatzkräfte

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Ein tonnenschwerer Gesteinsbrocken stürzte auf die Straße und zermalmte ein Auto.

Tirol. Nach einem schrecklichen Unfall am Freitag auf der Alpbachstraße bei Reith, bei dem eine einheimische Autofahrerin (49) ums Leben kam, herrscht in der Gemeinde große Trauer.

Wie berichtet, war Stefanie M. mit einer Freundin einkaufen. Als die beiden auf dem Heimweg zu ihren Familien waren, kam es zum Drama. „Kurz vor 12 Uhr löste sich etwa 80 bis 90 Meter oberhalb der Straße der etwa anderthalb Kubikmeter große und drei Tonnen schwere Brocken. Der Stein schlug direkt auf der Fahrerseite ein, fiel in das Bachbett. Das Auto wurde um die eigene Achse geschleudert“, so Richard Hotter, Kommandant der Polizeiinspektion Kramsach.

Stefanie M. wurde im Wrack eingeklemmt, von der Feuerwehr befreit, verstarb aber noch am Unfallort. Ihre Freundin (52) kam mit Prellungen und einem Schock davon. Ärger herrschte bei den Helfern über Gaffer. „Besonders bemerkenswert war, dass die Einsatzkräfte die ganze Zeit den Körper der Verunfallten mit Decken vor den Blicken von Gaffern schützten“, so Hotter. Der Felsen dürfte sich durch Regen gelöst haben.

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