Einkaufen

Verrückter Aufruf

Völlig irre: Corona-Leugner rufen zu "maskenfreiem Einkaufen" auf

Derzeit sorgt ein Telegram-Aufruf für Aufregung. Corona-Leugner vernetzten sich zur Sturm auf Shops in ganz Österreich.

Wien. Am Freitag könnte es zu Tumulten ins Supermärkten kommen. Auf Telegramm kursiert eine Liste von Supermärkten, die am Freitagabend ohne Maske "besucht" werden sollen. Mit dabei: Standorte praktisch aller großen Handelsunternehmen in ganz Österreich. Eine entsprechende Liste der einzelnen Filialen – die o24 vorliegt – kursiert im Messenger-Dienst "Telegram". 

Laut Verordnung muss jeder Kunde eine Maske tragen. Für die Nicht-Einhaltung gibt es Geldstrafen.

Sollte man beispielsweise in einem Super Markt keinen Mund und Nasenschutz (FFP2 Maske) tragen, müssen 120 Euro bezahlt werden. Für Wiederholungstäter wird das Strafmaß auf 500 Euro erhöht. 
Ausnahmen gibt es bei Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren. Diese müssen auf Grund ihres Alters nur 50 Prozent der Ursprünglichen Organstrafe bezahlen (60 Euro).
 

Der Strafkatalog kurz zusammengefasst: 

  • Nicht Einhaltung der Zweimeter-Abstandsregel 120 Euro.
  • Kein Mund und Nasenschutz (FFP2 Maske) in den vorgegebenen Örtlichkeiten 120 Euro. 
  • Verletzung der Ausgangsbeschränkungen mind. 150 Euro. Die nächtliche Ausgangsperre gilt von 20 bis 6 Uhr in der Früh. Jugendliche (14- 18 J.) müssen mit einer Strafe von 75 Euro rechnen. 
  • Wiederholungstäter müssen mit einer Organstrafe von 500 Euro rechnen. 
Sollte das Organmandat von der TäterInnen beanstandet und nicht an Ort und Stelle bezahlt werden, kommt es zu einer Anzeige. 
 

Ein harter Kern von Corona-Leugnern pfeift seit Wochen auf alle Demo-Verbote.

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