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Nach Hungerstreik

Von der Schubhaft in die Intensivstation

Ein Mann ist nach der Schubhaft angeblich einfach auf die Straße gesetzt worden - dort brach er zusammen.

Nach 40 Tagen Hungerstreik in der Schubhaft wurde ein Nigerianer in Wien einfach auf die Straße gesetzt. Seine Angehörigen wurden nicht informiert, Geld hat er keines mitbekommen.

Der Amtsarzt hatte den 30-Jährigen zuvor für gesund erklärt. Der völlig abgemagerte Mann brach auf der Straße zusammen und liegt auf der Intensivstation.

Die Grüne Nationalratsabgeordnete Stoisits sprach in einer ersten Reaktion von einer unmenschlichen Vorgangsweise. Das Innenministerium hält die Darstellung des Vorfalls für übertrieben, die Polizei hat Untersuchungen eingeleitet.

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