Regionalzug-Crash

Tödliches Zugunglück erschüttert Vorarlberg

Ein tragisches Unglück erschütterte am Samstag die Landeshauptstadt Bregenz: Ein Mann versuchte, über einen Zaun die Gleisanlagen zu überqueren, und wurde dabei von einem Regionalzug erfasst. Trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen verstarb er noch an der Unfallstelle. 

Nach bisherigen Informationen hielt sich das spätere Opfer zuvor gemeinsam mit einer Begleitperson im örtlichen Casino auf. Um offenbar den Weg zum Bahnhof abzukürzen, kletterten die beiden über eine Absperrung und betraten unbefugt das Gleisareal. In diesem Moment näherte sich ein Regionalzug, der in Fahrtrichtung Lindau unterwegs war.

Akustisches Signal blieb wirkungslos

Der Lokführer des herannahenden Zuges erkannte die Gefahr und gab noch ein akustisches Signal ab, um die Personen auf den Gleisen zu warnen. Dennoch kam es zur Kollision: Einer der beiden Männer wurde vom Zug erfasst und erlitt dabei schwerste Verletzungen. Die Wucht des Aufpralls ließ dem Verunglückten letztlich keine Chance.

Polizei leistete Erste Hilfe

Zufällig anwesende Polizisten, die den Vorfall unmittelbar mitbekamen, eilten als Erste zum Unfallort. Sie begannen unverzüglich mit Reanimationsmaßnahmen, um das Leben des Mannes zu retten. Auch die Feuerwehr Bregenz Stadt stand kurze Zeit später im Großeinsatz. Trotz aller Bemühungen der Einsatzkräfte kam für den Mann jedoch jede Hilfe zu spät; er erlag noch vor Ort seinen tödlichen Verletzungen.

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