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SPÖ- Abgeordneter Florianschütz rastet aus

"Arschlöcher"- Eklat im Wiener Gemeinderat

FPÖ fordert Rücktritt und Parteiausschluss von SPÖ-Gemeinderat Florianschütz.

Wien. Bei der gestrigen Gemeinderatsdebatte kam es zu einem handfesten Eklat. SPÖ-Gemeinderat Peter Florianschütz bezeichnete die Mandatare von FPÖ und ÖVP als „Arschlöcher“.

O-Ton. Der Vorfall passierte in einer Debatte um die Aufnahme von Personen aus Afghanistan. O-Ton-Florianschütz: „Der Wettbewerb lautet von zwei Parteien: wer ist das größere Arschloch.“

Erbost. Die FPÖ zeigte sich in einer Aussendung erbost. Dass Abgeordnete der Freiheitlichen und der ÖVP so bezeichnet würden, stelle einen Tiefpunkt in der Geschichte des  Wiener Gemeinderats dar. Florianschütz müsse sofort zurücktreten und Bürgermeister Luwig solle ihn aus der Partei aussperren, befand FP-Klubchef Maximilian Krauss.

Angriff. Auch die Grüne Jeniffer Kickert, die zu jenem Zeitpunkt mit der Vorsitzführung betraut war, bekam von der FPÖ ihr Fett ab. „Es ist skandalös, dass sie die Aussage des SPÖ-Gemeinderates mit einem Lächeln quittiert und diesem erst am Ende seiner Rede einen Ordnungsruf erteilt hat. Damit ist sie als Vorsitzende ungeeignet und hat ihr Amt umgehend zurückzulegen.“

Götz-Zitat. Florianschütz begründete seine Wortwahl, dass er sich am klassischen Theaterstück „Götz von Berlichingen“ angehalten habe.



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