Trauerort verwüstet
Fall Leonie: Feuer zerstörte Gedenkstätte
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Wien. Es ist der Baum, an dem Leonies Leiche in den Morgenstunden des 26. Juni abgelegt wurde. Seit dem Verbrechen an der erst 13-jährigen NMS-Schülerin in Wien-Donaustadt, die mutmaßlich von vier Afghanen unter Drogen gesetzt und von mindestens zwei von ihnen bis zu ihrem Tod vergewaltigt wurde, trauern hier an der Viktor-Kaplan-Straße die Wiener um das Mädchen. Jetzt zerstörte ein Feuer Teile der Gedenkstätte. War es ein Anschlag?, fragen sich Passanten, die kopfschüttelnd vor den verbrannten Plüschtieren und den verkohlten Kerzen stehen bleiben. Hat wirklich jemand den Trauerort für Leonie absichtlich zerstört?
Es kann auch Selbstentzündung gewesen sein. Die Flamme einer Trauerkerze könnte den Brand ausgelöst haben. Die Ursache für das Feuer ist noch nicht geklärt, doch im Netz zeigen sich viele User empört.
Leonie wird Ende des Monats beigesetzt. Die Urne mit den sterblichen Überresten ihrer Tochter wollen die Eltern heim nach Tulln holen.
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