"Gras-Plantage" in Wiener Jugendwohnheim

PORTIER SCHAUTE WEG

"Gras-Plantage" in Wiener Jugendwohnheim

Normalerweise leben in dem Wohnheim mitten in Wien Studenten und Lehrlinge - doch seit 2016 auch ein vom Portier gedeckter Untermieter. 

Die Polizei verhörte Drogenabhängige im Burgenland und kamen durch diese an die Dealer, welche die Drogen in Wien herstellten. 

Ein 49-jähriger Portier in einem Wiener Jugendwohnheim, gewehrte regelmäßig einem 24 Jahre altem Mann eintritt in dessen Zimmer, um eine Indoor-Cannabisplantage zu züchten. Von der geernteten Ware, bekam der Portier dann seien Anteil. 

17 Kilo wurden verkauft 

Doch nicht nur im Studentenwohnheim wurde gezüchtete, auch in zwei weiteren Wohnungen in Wien. Geleitet wurde das ganze Vorhaben von einem 32-jährigen und seiner 33 Jahre alten Partnerin. Die Polizei vermutet, dass das Quartett seit 2016 aus 680 kultivierten Pflanzen rund 17 Kilo "Gras" gewonnen und mit einem Kilo Speed an rund 30 Abnehmer verkauft haben. 

Während der Zeit, in der der Handel florierte, kassierter der Haupttäter auch noch Sozialleistungen. Ganze 32.000 Euro Notstandshilfe soll der 32-jährige bezogen haben.

Innenminister freut sich 

Innenminister Karl Nehammer (ÖVP), freut sich: „Wer Sozialleistungen missbraucht, betrügt nicht nur den Staat, sondern all jene, die tagtäglich arbeiten und Steuern zahlen.“ 



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