Neue Details nach Horror-Mord an
Handy des Opfers führte auf Spur der Macheten-Killer
Wien. Zwei Wochen nach dem brutalen Mord bei der U-Bahn-Station Jägerstraße (U6) wurden am Dienstag zwei Personen wegen des Verdachtes des Suchtmittelhandels festgenommen. Sie waren in der Wohnung, in der sich das Opfer zuletzt aufhielt. Die beiden (ein Algerier (29) und ein Libyer (34)) werden derzeit als Zeugen in dem Mord-Fall betrachtet. Bei einer Hausdurchsuchung am Dienstag wurden rund 450 Gramm Marihuana und knapp 1,2 Kg Cannabisharz vorgefunden und sichergestellt.
Die entsprechende Wohnung konnte zuletzt von den Ermittlern ausgemacht werden, weil das Handy des Opfers beim Tatort gefunden wurde. Dadurch kamen die Beamten den jetzt Verhafteten, beziehungsweise der Bunkerwohnung in Wien auf die Spur.
Ob diese Männer im Zusammenhang mit dem Mord stehen, ist Gegenstand der derzeitigen Ermittlungen. Nach weiteren Komplizen wird gefahndet.
Gegen das Opfer, ein Algerier, bestanden zwei aufrechte Festnahmeanordnungen der Staatsanwaltschaft Wien wegen Verbrechens und wegen Vergehens nach dem Suchtmittelgesetz. Es bestand weiters eine Aufenthaltsermittlung wegen Verstoß gegen das Suchtmittelgesetz. Er lebte hauptsächlich in Frankreich und in Österreich als "U-Boot" und war Handlanger der organisierten Kriminalität.
Macheten-Mord: Unterarm und Unterschenkel fast abgetrennt
Bei dem brutalen Macheten-Angriff in der Nacht auf den 20. April wurden dem Opfer (neben anderen Verletzungen) ein Unterarm und ein Unterschenkel fast abgetrennt. Laut ÖSTERREICH-Infos haben bis zu zehn Tatbeteiligte mit mindestens zwei Macheten auch auf die anderen Gliedmaßen eingeschlagen.
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