Jung-Familie: "Haben alles verloren"

Horror-Brand

Jung-Familie: "Haben alles verloren"

Die Familie realisiert erst langsam, dass sie obdachlos ist und kommt fürs Erste bei Verwandten unter.

Besonderes Pech durch den Großbrand hat ein junges Wiener Pärchen mit ihrer kleinen Tochter (3): Erst vor zwei Tagen waren sie hierher in eine neue Wohnung umgezogen und waren gerade dabei, sich einzurichten: „Wir waren am Spielplatz, als wir zurückkamen, stand das Haus und unsere Wohnung in Flammen. Wir haben alles verloren und nicht einmal mehr ein Zahnbürstel.“ Die Familie realisiert erst langsam, dass sie obdachlos ist und kommt fürs Erste bei Verwandten unter. Das Schlimmste ist für sie, dass „alle Babyfotos, die am Laptop waren, und viele andere persönliche Sachen für immer weg sind.“

Vor dem Beratungsbus des Büros für Sofortmaßnahmen bildete sich eine Schlange von Leuten, die dringend Unterstützung benötigen, der Bezirksvorsteher versprach sogar, das Amtshaus am Enkpatz zu öffnen, damit Betroffene, die nirgendwo unterkommen, dort übernachten können. Sogar Bürgermeister Michael Ludwig war vor Ort, um den Betroffenen Mut zu machen. Zwei Schwestern, die im Haus ein Blumengeschäft betreiben, haben durch Rauch und Löschwasser alle Waren verloren – und das am umsatzstärksten Tag des Jahres, dem Muttertag. Sie befürchten, dass es Wochen dauert, bis sie den Laden wieder aufsperren können.

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