Lockdown-Prostitution führte zu Polizei-Razzia

Sex-Angebote im Privatbereich steigen

Lockdown-Prostitution führte zu Polizei-Razzia

Wegen des Lockdowns weichen die Sex-Dienstleister auf Privatwohnungen aus.

Nach einer Rotlicht-Razzia am 24. und 25. November in mehreren Bezirken in Wien haben Polizisten 30 Anzeigen nach dem Prostitutionsgesetz gegen 18 Frauen und Männer, die Erotik-Dienstleistungen anboten, erstattet. Die Damen und Herren hatten 12 Privatwohnungen angemietet, um ihrem Geschäft nachgehen zu können. Vier der 12 Wohnungen wurden jedenfalls geschlossen, Vermieter bzw. Eigentümer angezeigt.

Bilanz 2020

Seit dem Lockdown sind Studios, Puffs etc. geschlossen, deshalb weicht ein Teil der Branche in den Privatbereich aus. Vor der Schwerpunktaktion hatten Beamte eine Zunahme von Inseraten mit Angeboten von Sexualdienstleistungen in Privatwohnungen bemerkt, was die Ermittlungen auslöste. 2020 wurden 16 Rotlicht-Razzien durchgeführt. Bisher gab es 400 Anzeigen nach dem Prostitutionsgesetz und 20 Anzeigen nach den Covid-19-Strafbestimmungen.

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