Mann beim Gassigehen niedergestochen

Prozess in Wien

Mann beim Gassigehen niedergestochen

Im 15. Wiener Gemeindebezirk griff im vergangenen Jahr ein psychisch Kranker einen Mann an. Dieser muss sich nun vor Gericht verantworten.

Zuerst begann der Mann den Hund seines späteren Opfers mit einem Kebab zu füttern. Als der Hunde-Besitzer versuchte ihn davon abzuhalten, brach der Mann ihm das Jochbein und die vordere Kieferhöhlenwand. Dann stieß er ihm eine abgebrochene Klinge in den Bauch und verließ den Tatort. Zum Tatzeitpunkt soll der Angreifer unter einer akuten Psychose gelitten haben. 

Täter wurde eingewiesen

Geschnappt wurde der Mann nach geringfügigen Gewalttätigkeiten am Brunnenmarkt. Nach Auffälligkeiten im Öffentlichen Raum wurde er im Vorjahr bereits acht mal in die Psychiatrie gebracht. Den Hundebesitzer habe er angegriffen, weil er sich von ihm bedroht gefühlt hatte. Das Opfer hat keine Erinnerung an die Tat mehr und konnte daher als Zeuge keinen Beitrag zur Aufklärung leisten. Die Staatsanwaltschaft beantragte die Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher.

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