Was in der Nacht des 25. Juni wirklich
Mordfall Leonie: Erster Afghane packt jetzt aus
Von den vier tatverdächtigen Afghanen im Mordfall an Leonie (13) hat der erste jetzt in der Untersuchungshaft sein Schweigen gebrochen. Es handelt sich um Amini I. (18), genannt „Haji“. Er ist der Mieter jener Wohnung an der Erzherzog-Karl-Straße in Wien-Donaustadt, in der die Schülerin in der Nacht auf den 26. Juni zunächst unter Drogen gesetzt und missbraucht wurde. In Folge blieb das Herz des Mädchens stehen.
"Ich war dabei"
„Ich habe mit dem Mord und den Vergewaltigungen nichts zu tun“, sagte Amini I. seinem Verteidiger Thomas Nirk: „Aber ich war dabei.“ Der Aushilfskoch einer Pizzeria behauptet, dass sich der 16-jährige Ali Sena H., Spitzname „Ramis“, und der 22-jährige Rasuli Z. an Leonie vergangen haben sollen. Der Ältere der beiden befindet sich auf der Flucht, soll sich möglicherweise nach Italien abgesetzt haben.
18-Jähriger will die Rettung geholt haben.
Wer alarmierte die Rettung?
Als die beiden Männer begannen, Leonie körperlich zu bedrängen, will Amini I. einmal versucht haben, dazwischen zu gehen. Doch erst sei er weggestoßen worden und habe dann nicht mehr eingegriffen. Sein Verteidiger Nirk: „Ich habe ihm vorgehalten, dass er die Polizei alarmieren oder sonst wie Hilfe hätten holen müssen. Das hat er eingesehen.“ Angeblich habe sich der 18-Jährige in der Tatnacht gegen die beiden anderen nicht getraut. Amini I. behauptet aber, er sei es gewesen, der die Rettung alarmiert habe, als Leonie nicht mehr zu sich kam. Auch in diesem Punkt Punkt gibt es jedoch widersprüchliche Aussagen. Auch der Hauptverdächtige Ali Sena H. will die Rettung verständigt haben.
Unterlassene Hilfeleistung
„Mein Mandant hat sich der unterlassenen Hilfeleistung schuldig gemacht“, sagte Thomas Nirk zu ÖSTERREICH. „Leonies Vergewaltiger aber waren zwei andere. Sie sind für den Tod verantwortlich.“
Getötete Leonie: 18-Jähriger gibt unterlassene Hilfeleistung zu
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