Schüsse auf Polizei: Schütze auf Bier, Jägermeister und Koks

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Schüsse auf Polizei: Schütze auf Bier, Jägermeister und Koks

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Komplett betrunken und liebestoll drehte ein 32-Jähriger völlig durch. Jetzt sitzt er wegen doppelten Mordversuchs.

Wien. Die Nacht auf Mittwoch wird der Serbe im Lebenslauf nicht mehr los. Und ein paar Jahre im Gefängnis sind ihm wegen der Geschehnisse wohl sicher.

Weil er sich mit seiner Freundin gestritten hatte, fuhr der 32-Jährige mit dem Taxi vom 15. in den 14. Bezirk. Relativ entspannt plauderte er zunächst noch mit dem Chauffeur, erzählte ihm von seinem Liebesstress – und gab beim Aussteigen versehentlich einen Schuss in die Tür des Taxis ab. Ohne zu bezahlen, lief er davon.

Auch Kokain. Danach übernahmen Alkohol und Drogen – nach eigenen Angaben ein paar Bier, Jägermeister und Kokain – endgültig die Kontrolle über den Zuwanderer: Mit einem Gürtel schlug er auf mehrere geparkte Fahrzeuge ein. Zeugen alarmierten die Polizei der Inspektion Storchengasse, die den Vandalen bis in ein Haus in der Hernstorferstraße verfolgte.

Im Stiegenhaus kam es dann zu dramatischen Szenen: Aus einer alten italienischen Pistole der Marke Bernadelli Gardone, Kaliber 22, die er widerrechtlich besaß und im Umdrehen zückte, feuerte der Serbe mehrmals auf die ihn verfolgenden Beamten – und verfehlte die beiden Polizisten zum Glück.

© Viyana Manset Haber
Schüsse auf Polizei: Schütze auf Bier, Jägermeister und Koks
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Polizei überwältigt Verdächtigen im 14. Bezirk.

Müll. Die Beamten gingen in Deckung, der Schütze lief davon, konnte aber wenig später von der Diensthundeeinheit und der WEGA in einer frei zugänglichen Garage am Boden zwischen Mistkübeln liegend aufgespürt werden. Der Verdächtige wurde verhaftet, die Waffe sichergestellt, die Ermittlungen wegen Zechprellerei, gefährlicher Drohung, Sachbeschädigung, Schussabgabe und doppelten Mordversuchs laufen.

(kor)

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