Nach Protest der Anrainer & Standler

Sima-Markthalle am Naschmarkt vor Aus

Sima-Markthalle am Naschmarkt vor Aus
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Der Naschmarktparkplatz wird aufgewertet, aber keine Markthalle bekommen.
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Wien. Der heftige Widerstand der Anrainer, aber auch vieler Gastronomen und Standler am Naschmarkt und am Flohmarkt hat offenbar gewirkt.

Wie ÖSTERREICH aus dem Rathaus erfuhr, rudert Stadträtin Ulli Sima, die eine Markthalle am Naschmarkt-Platz mit Gastromeile und allem Drum und Dran geplant hatte und schon entsprechende Renderings veröffentlicht hatte, derzeit mit aller Kraft zurück. „Jetzt soll nur mehr ein kleinerer Teil überdacht werden, die Stände und Parkplätze der Standler des Flohmarkts bleiben unberührt und auch die Bedenken, dass eine neue Gastromeile kontraproduktiv wäre, haben sich durchgesetzt – Sima will sie nicht mehr. Dafür ist sie bereit, an Alternativen zu denken“, schildert ein Rathaus-Insider.

Wirtschaftskammer-Plan hat die besten Chancen

Ansage. Nachdem Marianne Gumprecht, Handelssprecherin der Wiener Wirtschaftskammer, am Montag noch eine Umfrage vorlegte, dass 80 Prozent der Wienerinnen und Wiener gerne eine Markthalle hätten, wird ihr eigenes Projekt immer ­realistischer: „Wir planen eine 3.000 m2 große echte Markthalle unter Einbeziehung alter Bauwerke auf dem Gelände des Nordwestbahnhofs. Da gibt es von Gastronomen und Standlern größtes Interesse, auch die Wienerinnen und Wiener wollen das“, so Gumprecht gegenüber ÖSTERREICH.

Sima-Markthalle am Naschmarkt vor Aus
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Sie hätte nichts gegen eine Aufwertung des Naschmarkts, da sei auch eine kleine Teilüberdachung möglich, aber: „Wien braucht jetzt nur eine echte Markthalle.“ Und die kommt wohl am Nordwestbahnhof …

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