Soldaten "verloren" 11 Sturmgewehre

Bundesheer-Schwund

Soldaten "verloren" 11 Sturmgewehre

Dem Bundesheer ist ein ganzes Waffenarsenal abhandengekommen.

Wien. So ein kleines Sturmgewehr kann schon mal verloren gehen: Beim Bundesheer sind seit dem Jahr 2010 insgesamt 38 Waffen und Waffenteile verschwunden.
Auch 4.000 Schuss Munition waren weg – und nur ein Teil davon ist wieder aufgetaucht. Das geht aus einer Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage des grünen Abgeordneten David Stögmüller hervor.
 
Unter den abhanden­gekommenen Waffen waren elf Sturmgewehre (StG77) und sieben Pistolen der Marke Glock (P80). Fünf der Gewehre und drei der Pistolen wurden wiedergefunden. In sieben Fällen handelte es sich um Diebstahl. Andere Ursachen waren Verlust im Auslandseinsatz oder beim Übersetzen von Flüssen. In einigen Fällen konnte die Ursache nicht eruiert werden.
 
Verteidigungssprecher Stögmüller nannte die Verluste „sehr bedenklich“.