Drei Tote bei Crash in Serbien

Todes-Drama um Wiener Politiker

Bei einem furchtbaren Auffahrunfall auf dem Weg nach Wien starben drei Menschen.

Der Horror-Crash ereignete sich Montagfrüh nahe der nordserbischen Stadt Subotica: Dort raste ein schwarzer Audi Q 7 um 6.15 Uhr in der Früh nahezu ungebremst auf einen vor ihm fahrenden Sattelschlepper. Der Pkw bohrte sich regelrecht in den Anhänger des Lastwagens – vermutlich, weil der Autofahrer, der aus Sivas in der Türkei kam, nach rund 21 Stunden und 5 Stunden vor dem nächsten Etappenziel in Wien hinter dem Steuer eingeschlafen war. Ob Saffet A., ein Dolmetscher aus Bregenz, von Wien gleich direkt nach Vorarlberg weitergefahren wäre, und nur kurz seinen Bruder Sami Akpinar nach Wien gebracht hätte, ist nicht klar. Fest steht nur, dass die beiden Brüder – der ältere ist ein bekannter Geschäftsmann und Mitbegründer der Wiener Türken-Partei „Gemeinsam für Wien“ – bei dem schrecklichen Unfall starben.

Betroffenheit

Der Schwager der Brüder, Mesut K., der im Fond des SUV saß, wurde ebenfalls getötet – nur der achtjährige Sohn von Saffet A. überlebte: Eine weitere türkische Familie, die auf der Rückreise nach England war, blieb stehen und zog das völlig verstörte Kind aus dem Wrack. Überall war Blut, der offenbar verletzte Bub weinte und wurde von den Helfern in ein örtliches Spital gebracht. Entgegen ersten Informationen befand sich die Mutter des Buben, Fatma A., nicht im Wagen. Schock und Betroffenheit in der türkischen Community in Österreich sind groß.



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