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Nach Ungarn-Ausflug:

Wienerin an Grenze irrtümlich in Quarantäne geschickt

Böse Überraschung für eine Wienerin am Grenzübergang Nickelsdorf: Ein Bundesheer-Soldat befahl ihr Heimquarantäne, obwohl Ungarn gar nicht als Risikoland eingestuft worden ist.

"Ich wurde nach einem Corona-Test gefragt, dann wurde mir von einem Bundesheerler gesagt, dass ich in Heimquarantäne muss", schilderte die 70-jährige Maria F. gegenüber Ö1 ihr Erlebnis am Grenzübergang Nickelsdorf. Die Wienerin kam von einem Zahnarztausflug aus Ungarn und sollte - so der der Bundesheer-Soldat - deshalb gleich nach der Einreise in Österreich zehn Tage in Quarantäne verbringen. Und noch etwas war an der "Aufklärung" über die Heimquarantäne sonderbar: Maria F. sollte daheim bleiben, außer sie müsse "zur Bank oder einkaufen", was natürlich nicht korrekt ist.

Laut den Bezirksbehörden dürfte das kein Einzelfall gewesen sein: Die Bundesheer-Angehörigen dürften ein "Informations-Defizit" gehabt haben und hätten deshalb mehrere aus Ungarn kommende Personen fälschlicherweise in Quarantäne geschickt, wurde bei der Anfrage von Ö1 bestätigt. Außerdem wurde betont, dass das Bundesheer einen Assistenzeinsatz durchführe und die Verhängung von Quarantänemaßnahmen der Exekutive überlassen sein sollten. Maria F. könne nun bei der Bezirksbehörde eine sofortige Aufhebung des Quarantänebescheids verlangen.

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