Schnee im Westen

Winter im Westen und Süden

Erstes Schnee-Chaos der Saison

In den Bergregionen schneit es bis Mittwoch bis auf 400 Meter. Der Schnee bleibt liegen.

„Zum Glück ist es Wochenende, sonst wäre mehr passiert“, hieß es gestern von der Salzburger Polizei. Obwohl die Autofahrer angesichts der ersten Schneemassen in Salzburg, Tirol, Teilen Kärntens und im Wechselgebiet (NÖ) laut Exekutive vorsichtig waren, gab es eine Reihe von Unfällen: So schlitterte in Neustift im Stubaital (Tirol) ein Auto in einen Linienbus. Die Feuerwehr musste den schwer verletzten Lenker aus dem Wrack schneiden.

Blackout. In Ost und Nordtirol knickte der nasse Schnee Bäume, die auf Stromleitungen stürzten. In Ober- und Untertilliach waren gestern 500 Haushalte zum Teil stundenlang ohne Strom. „Wir haben den Einsatz eines Hubschraubers beantragt, der mit dem Abwind des Rotors die Bäume vom Schnee befreit“, so Klaus Schüller von der Stromnetz Tirol AG.

Flut und Mure. Während die Alpennordseite im Schnee erstickte, regnete es im Süden in Strömen: In der Südsteiermark wurden einige lokale Überschwemmungen gemeldet. In Velden mussten nach einer Mure drei Wohnhäuser evakuiert werden.

Es schneit weiter. Der Winter hat uns bis Mittwochnacht im Griff, sagt ZAMG-Meteorologin Ariane Pfleger zu ÖSTERREICH. „Bis dahin haben wir Nordstau, es schneit immer wieder.“ Das gilt aber nur für den Westen. Im Raum Wien gehen sich „nur ein paar Flankerl“ aus.



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