Zoll gelingt Schlag gegen skrupellose Welpenmafia

Hundebabys befreit

Zoll gelingt Schlag gegen skrupellose Welpenmafia

Bei der Kontrolle eines slowakischen PKWs wurden elf Hundewelpen entdeckt, die sich bereits in schlechtem Gesundheitszustand befanden - sie hätten in Salzburg verkauft werden sollen.

Der VW Golf Kombi, in dem sich zwei slowakische Männer befanden, wurde am Verkehrskontrollplatz Ilztal in der Steiermark von den Zollbeamten angehalten. Der Beifahrer erklärte den Beamten, dass er acht Welpen, die ihm gehören würden, im Auto mitführt und die er seiner Frau nach Salzburg bringt. Diese Aussage machte die Zöllner skeptisch und bei genauerer Untersuchung des Fahrzeugs entdeckten sie schließlich elf Labradorwelpen, die eng zusammengepfercht in drei Plastikhundeboxen aufbewahrt wurden.

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Die Zollbediensteten stellten auch zahlreiche Unregelmäßigkeiten bei den mitgeführten Dokumenten fest, sodass die zuständige Amtstierärztin angefordert wurde. Diese stellte fest, dass sich die Welpen in schlechtem Gesundheitszustand befanden und teilweise bereits dehydriert waren. Die Schmuggler hatten den Jungtieren weder Wasser noch Futter zur Verfügung gestellt. Die Tierärztin versorgte die Welpen und übergab sie anschließend der Tierrettung.

Ermittlungen laufen auf Hochtouren

Die beschuldigten Männer gaben schließlich zu, dass die Welpen für eine Labradorzucht in Salzburg bestimmt waren. Sowohl gegen die Zuchtstation als auch gegen die Männer, von denen an Ort und Stelle eine Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro eingehoben wurde, laufen die Ermittlungen nun auf Hochtouren.

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Finanzminister Gernot Blümel gratulierte den Zollbeamten zu diesem Erfolg, der den Welpen vielleicht sogar das Leben gerettet hat. :"Die Tiere wurden unter widrigsten Bedingungen transportiert und waren bereits dehydriert. Das rücksichtslose Vorgehen der Täter ist in diesem Fall besonders schockierend.“

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