Chronologie:

Kokain und die österreichische Prominenz

Der Sänger ist aber nicht der einzige Prominente, der mit der Droge in Verbindung gebracht wurde. Eine Chronologie.

TONY WEGAS:
Der ehemalige Songcontest-Teilnehmer saß bis 1999 eine 30-monatige Haftstrafe wegen Kokain-Konsums und zwei Handtaschendiebstählen ab. In die Affäre war auch der Schwechater Suchtgiftfahnder Oberst Alfred "Django" Rupf in Verdacht geraten, während eines Türkeiaufenthaltes im Beisein des Sängers Kokain konsumiert zu haben.

THOMAS SCHLEICHER:
Der frühere Spitzen-Judoka war Anfang September 1998 in Salzburg wegen des Besitzes und Handels mit Kokain sowie Ecstasy-Tabletten zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Drei Jahr später nahm er sich in seiner Zelle das Leben.

ANDREAS GOLDBERGER:
1996 schnupfte der Ex-Skispringer bei einer Party Kokain. Der Griff in den illegalen "Schnee" endete mit einer Strafverfügung wegen Suchtgiftkonsums und einer Geldstrafe. Nach einer sechsmonatigen Sperre durch den ÖSV suchte er um die jugoslawische Staatsbürgerschaft an. Zwei Wochen darauf wurde er wieder eingebürgert. Das Possentheater endete mit dem Wiedereinstieg ins ÖSV-Team unter der Prämisse, dass "Goldi" mit seinem damaligen "Haustrainer" Heinz Koch weiterarbeiten durfte. Jüngst beeindruckte er mit seinen Tanzkünsten bei der ORF-Show "Dancing Stars".



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