Ehepaar getötet, weil es FPÖ wählte: Das sagt Kern

Kanzler "tief bestürzt"

Ehepaar getötet, weil es FPÖ wählte: Das sagt Kern

Ein Mann hatte gestanden die Tat aus Hass auf die FPÖ begangen zu haben.

 "Tief bestürzt" hat sich Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) angesichts des aktuellen Ermittlungsstandes zur Ermordung eines alten Ehepaars in Linz geäußert. Demnach hat ein 54-jährige Muslim, der seit 1989 in Österreich lebt, laut Polizei viele negative persönliche Erfahrungen auf die FPÖ projiziert. Mit der Tat habe er ein "Exempel statuieren" wollen.

   "Verbrechen wie diese zerstören das Vertrauen in den Zusammenhalt unserer Gesellschaft und sind auf das Härteste zu verurteilen", betonte der Kanzler am Samstag in einer Aussendung. "Wenn Menschen - wie in Linz offenbar passiert - wegen einer echten oder fiktiven Nähe zu einer Partei ermordet werden, müssen alle gemeinsam gegen solche Entwicklungen auftreten."

   Ohne die Ermittlungen der oberösterreichischen Polizeibehörden vorweg nehmen zu wollen, müsse man sich sehr genau ansehen, wie man hier mit noch strengeren Kontrollen und mehr Mitteleinsatz unmenschliche Taten wie diese verhindern könne, so Kern.

   "Eines ist klar: Österreich muss das Land des Zusammenhaltes und des Gemeinsamen sein. Denn nur das Verbindende macht uns stark und steht immer über dem Trennenden", fügte der Kanzler hinzu.
 

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