Euro steigt auf 1,41 Dollar

Höhenflug

Euro steigt auf 1,41 Dollar

Der Höhenflug des Euros geht rasant weiter. Am Freitag durchbrach die Gemeinschaftswährung vorübergehend auch die Linie von 1,41 Dollar. Der Dollar fiel auch gegen andere Währungen ab und erreichte erstmals seit 31 Jahren eine Parität mit dem kanadischen Dollar. Der akute Schwächeanfall des Greenback wurde maßgeblich von der überraschend starken Leitzinssenkung der US-Notenbank am Dienstag ausgelöst.

Noch mehr drin
Finanzmarktexperten halten inzwischen einen Kurs von 1,45 Dollar bis zum Jahresende für denkbar, da in den USA weitere Leitzinssenkungen zu erwarten sind, während die Europäische Zentralbank eher zu einem Anziehen der Zinsschraube zu tendieren scheint. Sinkende Zinsen machen Anleihen in Dollar weniger attraktiv.

Der Höhenflug des Euros verteuert Exporte in den Dollarraum. Auf der anderen Seite werden Importe billiger, die wie beispielsweise Rohöl auf Dollarbasis abgerechnet werden. Auch USA-Reisende aus Europa können sich über den Wertverfall der amerikanischen Währung freuen.

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