Kurz auf EU-Charme-Offensive

Und: Kneissl auf heikler Mission

Kurz auf EU-Charme-Offensive

Sebastian Kurz (ÖVP) setzt seine pro-europäische Charmeoffensive fort. Nach dem Besuch bei Frankreichs Präsident Emmanuel Macron letzte Woche steht morgen, Mittwoch, eine Visite bei Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel am vollen Terminkalender des Kanzlers.

Trotz widersprüchlicher Signale in der Flüchtlingspolitik, die die beiden Chefs der Schwesterparteien CDU und ÖVP in den vergangenen Jahren aussendeten, wird vor dem Kurz-Besuch in Berlin gute Stimmung demonstriert. Kurz werde von Merkel „freudig erwartet“, ließ etwa Regierungssprecher Steffen Seibert wissen.


Gute Stimmung. Auch auf österreichischer Seite ist die Stimmung betont positiv: „Deutschland ist nicht nur ein sehr wichtiger Nachbar, Freund und Partner, sondern auch unser wichtigster Handelspartner“, ließ der Bundeskanzler wissen.


Kurz: "An einem Strang ziehen bei EU-Reformen"

Es gelte daher, „gerade auch in Hinblick auf unseren EU-Ratsvorsitz gemeinsam an einem Strang zu ziehen bei den notwendigen Reformen in der EU.“

Am Freitag war Kurz zu Gast bei Emmanuel Macron. Wie die Reise nach Paris wird auch der Trip nach Berlin seitens des Bundeskanzleramts „als klares Zeichen der pro-europäischen Ausrichtung der neuen Bundesregierung“ präsentiert.     


Dicke Luft wegen der Südtirol-Pläne: Kneissl auf Rom-Mission

Nach Slowakei-Visite unternimmt Kneissl nächsten Kurztrip in ein Nachbarland.

Der Antrittsbesuch von Außenministerin Karin Kneissl (FPÖ) in Rom ist durchaus heikel, sind doch die Beziehungen zwischen Österreich und Italien seit dem türkis-blauen Amtsantritt angespannt. Für Verärgerung in Rom sorgt das Vorhaben, Südtirolern eine Doppelstaatsbürgerschaft anzubieten.     

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